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TUSSY

Alter: 31
Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 693

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ach was Bohlen labert ich glaub auch Max hat sich in dem Moment nur seinen Teil gedacht ich finde er kann auf jeden Fall singen na ja vielleicht liegt es daran weil er nicht wie Mark den Bohlen angeschleimt hat also das finde ich pervers dieses rumgeschleime aber wie man sieht hat Mark es dann wohl doch richtig gemacht wenn du weißt wie ich es meine gell
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R! -e-l-i-t-e-
Super Moderator

Alter: 28
Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 2697
Wohnort: Bautzen

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hier und so:
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TUSSY

Alter: 31
Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 693

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hm....
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Norena
Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 668
Wohnort: Magstadt

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MAX BUSKOHL
Reifeprüfung für den Rock-Rebellen
Von Maximilian Popp
Er verkrachte sich mit Dieter Bohlen und verließ "Deutschland sucht den Superstar" vor dem Finale. Jetzt will Max Buskohl es mit Empty Trash schaffen. Die Berliner Schülerband sucht ihre Chance, Teenie-Groupies hat sie schon. Ein Besuch beim ersten Konzert nach dem Fernsehhype.
Dieser Moment könnte der Anfang einer Karriere sein - oder das Ende.
Max Buskohl steht mit dem Rücken zum Publikum. "Max, wir wollen dich *beep*!", schreien die Teenies. "Ladies and Gentleman... Empty Trash!", schreit der Veranstalter. Max dreht sich um, grünes Scheinwerferlicht blendet seine Augen. Er zupft an der Gitarre. Das Kreischen wird lauter. Der Bass setzt ein. "Salt aint sweet", singt Max. BHs fliegen auf die Bühne, Digitalkameras blitzen. "Ihr seid ein geiles Publikum", ruft Max.
Max Buskohls Band: "Wir legen jetzt richtig los"
Vielleicht kommt in seinem Leben nichts Größeres mehr. Vielleicht war das schon der Höhepunkt in der Karriere des Musikers Max Buskohl und seiner Schülerband Empty Trash: ein Konzert vor 900 Teenies in einem Berliner Club.
Es wäre dann das jähe Ende einer kurzen Geschichte: Max Buskohl, 18, entzaubert die RTL-Show (mehr...)"Deutschland sucht den Superstar", indem er kurz vor dem Finale aussteigt. Es folgen 15 Minuten Ruhm: Schlagzeilen in der "Bild"-Zeitung, ein Auftrittsangebot von Stefan Raab, Gepöbel von Dieter Bohlen - mehr nicht.
Oder dieser Abend ist erst der Anfang einer Karriere, die Max Buskohl und seine Band in die großen Konzerthallen dieser Welt führt und ihnen lukrative Plattenverträge ermöglicht.
"Sie müssen von dem DSDS-Label weg"
Soundcheck, drei Stunden vor dem Konzert: Gitarrist Stefan probt Griffe, Schlagzeuger Per trommelt auf die Becken. "Onetwoonetwo!", ruft Max ins Mikro und fordert "mehr Bass!". Er trägt schwarze Stiefel, eine schwarze Lederjacke mit Nieten, einen Ring in der Unterlippe.
Seit eineinhalb Jahren spielen die Jungs von Empty Trash zusammen. Auf einer Party trommelte Per gegen den Tisch, Max grölte Rocksongs, sie betranken sich - lass uns eine Band gründen! Schulfreund Stefan kam als Gitarrist hinzu. Jetzt brauchten sie noch einen Bassisten. Per fragte seinen alten Kumpel Julius, der aber noch nie Bass gespielt hatte. Man diskutierte und entschied: Julius ist unser Bassist.
Im Berliner Club SO36 verschluckt Dunkelheit die Bar, das Mischpult, die Garderobe; ein Scheinwerfer wirft schwaches Licht auf die Bühne. "Lasst uns diese Stelle noch mal proben", sagt Max. Er kaut an seinen Nägeln. Für Empty Trash ist es der erste Auftritt nach dem DSDS-Hype. Heute darf nichts schief gehen.
Vor exakt einem Jahr spielte die Band schon einmal in dem Kreuzberger Punk-Club, beim Rockwettbewerb "Emergenza". Es war ihr erstes Konzert vor größerem Publikum - und Empty Trash gewann. Veranstalter Benedikt Zillick sagt, er habe in neun Jahren schon viele gute Bands gesehen, aber keine habe sich so rasant entwickelt wie Empty Trash. "Die Jungs sind smart, sie machen tolle Musik - sie müssen nur von dem DSDS-Label wegkommen."
Der Vater als Supervisor
Im SO36 hängt eine "Emergenza"-Teilnehmerliste an der Wand. Acht Bands duellieren sich heute. Empty Trash ist "special guest" und tritt außer Konkurrenz an, um den anderen Bands eine Chance zu lassen. Die meisten Fans kommen nur ihretwegen. 400 Karten hat Veranstalter Zillick letztes Jahr verkauft, nun sind es mehr als doppelt so viele.
Max Buskohl klopft gegen das Mikro, Probe für den neuen Song "Salt Aint Sweet". Die Musiker der anderen Bands sitzen auf wackeligen Hockern an der Bar. Sie klammern sich an ihre Gitarren und schauen ehrfürchtig zur Bühne hoch, zu Max Buskohl, dem Star, den sie aus dem Fernsehen kennen. "Mehr Tempo!", mahnt der Vater von Max. Carl Carlton (mehr...) hat als Gitarrist für Udo Lindenberg und Peter Maffay gearbeitet, jetzt managt er Empty Trash. Er trägt Levis-Jeans, Sonnenbrille, hat die oberen drei Knöpfe seines Hemdes geöffnet. Er wippt im Takt: "Great stuff! Weiter so!"
Carlton, 52, erteilt der Band Unterricht, er verhandelt mit den Plattenfirmen, bereitet die Konzerte vor: "Ich versuche zu verhindern, dass die Jungs an die falschen Leute gerate, denn davon gibt es in dieser Branche viele." Er gab der Band auch den Namen. Vor dem ersten Auftritt wussten die Kids nicht, wie sie nicht nennen sollten. Dann zeigte Carlton auf einen leeren Mülleimer und sagte: Warum nicht Empty Trash?
2. Teil: "Ihr Arschlöcher, euch geht's doch nur ums Geld" - wütende Fans protestieren gegen den Rausschmiss des Bassisten Nico
Der Soundcheck ist vorbei, die Jungs lungern backstage auf abgewetzten Sofas im weißen Neonlicht. Auf dem Fensterbrett stehen Plastiktulpen. Max gibt dem Lokalfernsehen ein Interview und nippt an einer Cola. Carlton schiebt die Flasche beiseite und holt eine Dose Red Bull - der neue Sponsor der Band, beim Gespräch soll das richtige Getränk im Bild erscheinen.
"Max, warum bist du bei DSDS ausgestiegen?", will der RBB-Reporter wissen. Max kratzt sich am Kopf. "Warum hattest du Zoff mit Dieter Bohlen?" Seit Wochen muss Max Buskohl die immergleichen Fragen beantworten - und gibt die immergleichen Antworten: "Ich wollte mein eigenes Ding machen. Bohlen konnte meine Musik nicht leiden."
Seine Bandmitglieder kauern teilnahmslos daneben. Stefan dreht sich eine Kippe. Er schaut dem Rauch der Filterlosen nach und ascht auf den Boden. Die anderen starren zur Decke, nesteln in ihren Haaren, trommeln gegen die Wand.
In der Band spielt jeder eine Rolle. Gitarrist Stefan, 18, spricht wenig. Er hat letzte Woche Abitur geschrieben. Bei ihm hat man am wenigsten den Eindruck, dass er daran glaubt, er könnte bald Rockstar werden. Bassist Julius, 17, gilt als Rebell. Er sagt, an der Schule habe es ihm nie besonders gefallen, er wolle sich sich fürs Fern-Abi anmelden. Schlagzeug Per plant nächstes Schuljahr eine Auszeit, um sich auf Empty Trash zu konzentrieren. Schon vor dem Konzert zählt er das Geld aus dem Fan-Shirt-Verkauf.
"Max wollte immer nur berühmt werden"
Star der Band ist Max. Er war es auch schon vor seinen TV-Auftritten. Max hat in Sydney gelebt und auf Lanzarote, ist in Dublin vom Internat geflogen und danach zu seiner Mutter nach Berlin gezogen. Das Gymnasium verließ er nach der Mittleren Reife. Max sagt, er sei bei DSDS nur wegen einer verlorenen Wette gelandet. Seine Freunde sagen, er habe immer schon nur ein Ziel gehabt: berühmt zu werden.
Nun ist er nah dran. Große Plattenfirmen reißen sich um Empty Trash, im Juli geht es auf Tour - Hamburg, Köln, Wien, Zürich. Dann wollen sie ihr erstes Album aufnehmen. "Wir legen jetzt richtig los", sagt Max. Rücksicht können sie dabei auf niemanden nehmen - auch auf Freunde nicht. Der zweite Bassist Nico flog vor wenigen Wochen aus der Band. "Er war nicht gut genug", sagen die anderen. "Ihr Arschlöcher, euch geht's doch nur ums Geld", schreiben wütende Fans in Foren.
Nico ersetzen soll Tim, 18. Er spielt Gitarre, singt Background und war vorher schon in anderen Bands. "Empty Trash ist eine gewaltige Chance", sagt der Gymnasiast. Das Konzert im SO36 ist sein erster Auftritt mit der Gruppe. Nervös kaut er an einer Wasserflasche und übt Gitarrengriffe.
Eineinhalb Stunden vor dem Konzert wollen die Jungs noch etwas essen. Max rollt genervt die Augen: "Ich habe keinen Bock auf die Groupies da draußen." Die anderen gehen ohne ihn. Vor der Tür warten seit Stunden dutzende Mädchen mit viel Schminke im Gesicht und wenig Stoff auf der Haut. Bullige Typen mit Glatze und Nackentattoo bewachen den Eingang.
Julius, Stefan, Per und Tim bleiben recht unbehelligt. "Es dreht sich alles um Max", sagt Bassist Julius. "Wir sind die Band, in der Max Buskohl singt (mehr...)." Als Max sich bei RTL bewarb, hat er die Gruppe nicht gefragt. "Das war sein Ding", so Julius. "Wir sind ihm dankbar, das jetzt alles erleben zu dürfen."
"Die haben wirklich was drauf"
Julius steht im Dönerladen und bestellt Pommes mit Mayo. "Ihr seid doch von Max Buskohls Band", fragen zwei Mädchen. Die Musiker lächeln und schreiben Autogramme. "Ganz unbekannt sind wir auch nicht mehr", sagt Per. Es klingt so, als könne er das immer noch nicht ganz glauben. Als Max bei DSDS ausstieg, sei eine Bombe geplatzt. "Jetzt versuchen wir, unser Leben neu zu ordnen", sagt Per. Fußballspielen, Skaten, mit Freunden abhängen - das war gestern: "Alles fixiert sich im Moment auf die Band, die nächsten Monate werden entscheiden, ob wir Musik zu unserem Beruf machen können."
Kurz vor dem Auftritt: Max wird immer lauter, die anderen immer leiser. "Wie viele Leute sind da draußen?", fragt Julius. "So an die tausend", antwortet Max und sagt zu Tim: "Ich stell dich dann als unseren neuen Joker vor." Tim nickt und zupft weiter an der Gitarre. "Scheiße, bin ich aufgeregt", flüstert Per. Carl Carlton kommt herein. "Get ready guys, noch fünf Minuten!"
Max läuft ins Scheinwerferlicht, die anderen hinterher. Teenies kreischen. In der Luft hängt Zigarettenrauch, es riecht nach Schweiß und Bier. Max wirft den Kopf in den Nacken, eine Hand am Mikro, die andere zur Decke gerichtet. Hunderte Arme recken sich ihm entgegen. "Jump! Jump!", brüllt er. Die Mädchen ganz vorn hüpfen hysterisch, hinten stehen besorgte Mütter. Laut dröhnt der Bass durch den schlauchförmigen Raum.
"Schon ganz geil, wie die Jungs hier rocken", sagt ein Berliner Musikmanager, der wegen Empty Trash ins SO36 gekommen ist. Tatsächlich sorgt der Auftritt für Begeisterung, nicht nur bei den Groupies in Reihe eins. "Die haben wirklich was drauf", sagen auch die Kollegen der anderen Bands. Empty Trash spielt harten Rock, bedeutend härter als das, was man von Max aus dem Fernsehen kennt. Die Band macht wenig Fehler, auch das Zusammenspiel mit Tim, dem Neuen, klappt.
"Zugabe! Zugabe!", brüllen die Fans, als die Band nach einer dreiviertel Stunde ihre Show beendet. Empty Trash kommt noch einmal auf die Bühne. Es dürfte nicht zum letzen Mal gewesen sein.
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Wenn Du schon kein gutes Beispiel sein kannst - dann sei wenigstens eine grausame Warnung.
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Norena
Anmeldungsdatum: 17.04.2007
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